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"Pillow of Pleasant Dreams" Der Versuch die Sehnsucht nach dem eigenen Partner
durch ein einzigartiges Kissen zu kompensieren


Thema

In den kombinierten Kursen von "Space+Objects" sowie "Physical Computing", unter
der Leitung von Prof. Reto Wettach, war das Thema "Schlafen" die Grundlage für die
im Wintersemester 05/06 entstandenen Objekte.


Ideenfindung

Schlafen ist eines der Grundbedürfnisse des Menschen und Hauptverantwortlich für die
Regeneration und Erholung.
Durch subjektive Erfahrungen, sowie Umfragen in meinem persönlichen Umfeld, fand
ich heraus, daß das Schlafen neben dem Lebensabschnittspartners das Wohlbefinden
erheblich erhöht. Seine körperliche Nähe wird durch verschiedene Sinnesempfindungen
registriert. Dazu gehören Körperwärme, Geräusche, Gerüche sowie natürlich der
körperliche Kontakt.
Für meine Idee nahm ich die Sinneswahrnehmung durch Gerüche als Grundlage.


Grundlagen
Chemischer Fingerabdruck

Selbst wer sich gründlich wäscht und damit alle Bakterien von seinem Körper verbannt,
besitzt einen spezifischen Körpergeruch, der aus den Zerfallprodukten des
menschlichen Immunsystems entsteht. Dieser Körpergeruch sei so charakteristisch
und individuell, dass er im Grunde präziser als ein Fingerabdruck sei. Es gebe keinen
Menschen, der den selben Körpergeruch aufweise wie ein anderer – mit der Ausnahme
von eineiigen Zwillingen.


Konzept

Es soll ein Kissen enstehen, welches bei räumlicher Trennung (z.Bsp. Geschäftsreise)
in einer Beziehung, die Sehnsucht nach dem eigenen Partner kompensiert.
Dies soll erreicht werden, indem das Kissen den Geruch des Partners verströmt.
Vorraussetzung hierfür ist ein das Kissen eingebauter Duftzersteuberer.
Der Einsatz eines Duftzersteuberers ist möglich, da Pheromone sehr gut in
alkoholischen Lösungen extrahiert werden können. Somit ist eine einfache Herstellung
von Parfüm mit Partnergeruch gegeben (z.Bsp. durch Einlegen von getragenen Sachen
in geruchsneutralen Alkohol).


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Technik

Das Kissen eines jeden Partners enthält einen Taster, der durch das Einnehmen der
Schlafposition ausgelöst wird. Durch die Betätigung des Tasters wird der
Duftzersteuber des Partners aktiviert. Allerdings sind beide Kisssen so gekoppelt,
dass eine Auslösung des Verströmen des Partnergeruches nur ausgelöst wird, wenn
beide Taster der Kissen gleichzeitig betätigt werden. Soll heißen: Nur wenn beide
Partner zu selben Zeit schlafen wird der Vorgang ausgelöst. In meinem Prototyp sind
beide Kissen noch durch Kabel verbunden. Um eine weltumfassende
Einsatzmöglichkeit zu gewährleisten, müßten die Kissen in einer fortgeschritteneren
Version via Internet bzw. GPRS kommunizieren. Die Steuerung der Kissen übernimmt
lokal ein Arduino Board, auf dem die Steuersoftware untergebracht ist. Außerdem
besitz jedes Kissen einen Drucksensor, durch dessen Betätigung man den Duftausstoß
beim Partner vergrößern kann. Dadurch ist eine gewisse individuelle Interaktion
zwischen den Kissen und dessen Benutzern gegeben.






"HACK VON FUNKTASTATUR"


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Der Hack einer normalen Funktastatur ermöglicht das Gießen von virtuellen Blumen
am Computer.
Dazu wurde die Steuereinheint der Tastatur mit einem Neigeschalter in der Gießkanne
verbunden. Kippt man nun die Gießkanne nach vorne, so wird ein Signal an den
Computer geschickt. Dieses Signal wird von einem selbstgeschriebenen Programm inter-
pretiert und veranlasst die Blumen auf dem Bildschirm zum Wachsen. Je länger man
"gießt" bzw. je öfters man die Kanne nach vorne kippt, desto größer werden die Blumen.
Das dafür verantwortliche Programm wurde in Processing geschrieben.